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Die Gruppe Lavanthe tritt mit ihrem besonderen Programm der Bardenlieder seit einigen Jahren auf verschiedenen Bühnen in und um Nürnberg auf.

Ihr Repertoire entstammt dem unerschöpflichen Schatz der Bardenliteratur. Die Bardentradition, die in der Türkei noch heute existiert, aktiv gelebt und auch fortentwickelt wird, geht bis in die Zeit des 13. Jahrhunderts zurück.

So gehören Lieder des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Dichters Yunus Emre aus dem 13./14. Jahrhundert genauso zum Repertoire, wie auch die Lieder der heute lebenden aktiven Bardinnen und Barden.

Die Aktualität der Themen der Lieder früherer Jahrhunderte verwundert kaum. Sowohl die Barden früherer Zeiten, als auch die heute lebenden besingen Themen des Menschseins in all seinen Facetten: Liebe, Freundschaft, Gleichheit und Brüderlichkeit, Lebensfreude, kurze, prägnante Lebensweisheiten und vor allem die tiefe Verbundenheit zur Natur, wie z. B. in dem berühmten Lied „Kara Toprak“ (Schwarze Erde) von Aşık Veysel.

Ziel von Lavanthe war es immer diese klare Schönheit in der Melodie und der Worte dem Zuhörer nahe zu bringen. Die Originallieder werden üblicherweise auf der Bağlama begleitet. Eylem Balabans klare, schöne Stimme berührt und fesselt die Zuhörer. Da es aber zu schade wäre, die Worte der Lieder nicht zu verstehen, gibt es vor jedem Lied eine deutsche Rezitation. Nicht nur eine Übersetzung. Die Poesie der deutschen Übersetzungen berührt gleichermaßen, vor allem mit der wunderbaren, ausdrucksstarken Stimme von Anika Herbst.

Nicht nur für Zuhörer, die beide Sprachen beherrschen, ein doppelter Genuss.

Kontakt

Mail: info@lavanthe.de